Bonn in 24 Stunden

Die Stadt der kurzen Wege

So sagt man über Bonn. Also einfach loslaufen. Ich zeige Euch wolang. 

Botanischer Garten

Den morgendlichen Sonnenschein kann man hervorragend im historischen Botanischen Garten in Poppelsdorf rings um das Schloss Clemensruh genießen. Er ist zwar nicht groß,  aber einer der ältesten Botanischen Gärten. Er wird von der Bonner Universität unterhalten und kann kostenfrei von Montag bis Freitag besucht werden. Im Bonner Botanischen Garten wird also noch geforscht und nach Erklärungen gesucht.

Botanischer Garten Bonn
Botanischer Garten Bonn

Zu Fuß geht es weiter entlang der Poppelsdorfer Allee. Am südlichen Ende, vom Botanischen Garten kommend, steht bei Sonnenschein ein Espresso-Rad. Die ersten Sonnenanbeter sitzen auf Bänken oder liegen im Gras. Ich genieße meinen ersten Milchkaffee des Tages.

Bonner Loch

Am Ende der Poppelsdorfer Allee geht es durch eine Unterführung, vorbei am Lotto Toto Laden und Blumengeschäft – die südliche Unterführung. Bevor es in die Bonner Altstadt geht, laufen wir links die Unterführung hoch und entlang dem Bahnhof und kommen direkt auf den zweiten Stopp zu: den unterirdischen Teil des Hauptbahnhofs – das Bonner Loch, der Ort, an dem sich die Bonner selbst und mit der Welt treffen. Gestrandete und Reisende. Da ist der Friseur, der noch schnell die Haare stylt, dem der geht oder dem der kommt, das Nagelstudio, in dem Asiatinnen mit Mundschutz wahlweise French Manicure oder individuelles Geldesign anbieten. Da ist der Getränkeladen, in dem man für die Reise in die nächste Stadt noch schnell etwas für unterwegs kauft – Filterkaffee und eine Tageszeitung, oder, in dem man für die Reise zum nächstem Club das Wegpils, den Sekt oder Schnaps besorgt. Da ist das Internetcafé, in dem immer was los ist, trotz Smartphone und mobilem Internet. Das Bonner Loch ist immer dunkel. Ein bisschen kann man sich noch den Glanz der alten Hauptstadt vorstellen, als hier Bundestags- und Regierungsmitarbeiter hektisch vorbei eilten, einem kurzen Blick in die Auslagen. Vorbei und noch immer hektisch.

#Geheimtipp Belgische Fritten

Vom Bonner Loch treibt es uns in die Innenstadt, die Poststraße entlang. In diesem Teil der Stadt fahren keine Autos. Wer Lust zum Bummeln hat,  lässt sich treiben. Man findet neben den gängigen Läden,  wie etwa H&M, Zara, TK Maxx, Kaufhof auch kleine Läden. Wem der Bummel reicht, sollte auf jeden Fall die belgischen Fritten neben dem Eingang von Galeria Kaufhof probieren. Die typisch doppelt frittieren Pommes werden mit diversen Standard- und selbstgemachten Soßen in der klassischen Papiertüte serviert. Super lecker und wie in Belgien! Mein #Geheimtipp Nr. 1.

Belgische Fritten in Bonn
Belgische Fritten in Bonn

Auf dem Markt sollte man nicht verpassen,  das Alte Rathaus zu bewundern. Läuft man den Markt weiter Richtung Norden über die Bonngasse gelangt man zum Haus des wohl berühmtesten Bonner: Ludwig van Beethoven. Man erkennt es leicht an den Fotografierenden

Cherry Blossom – Frühling in Bonn

Jetzt im Frühling sollte man auf keinen Fall den Anblick der rosafarbenen Kirschblüten in der Altstadt verpassen. Einfach vom Beethovenhaus die Bonngasse weiterlaufen und über die Oxfordstraße. Dieser Teil der Altstadt lädt nicht nur zum Flanieren ein mit seinen unzähligen kleinen Lädchen, Cafés und Restaurants. In dem Viertel wachsen verschiedene Sorten Zierkirschen, deren Blütezeiten sich je überschneiden: Maxstraße, Michaelstraße, Dorotheenstraße, Franzstraße, Georgstraße, Paulstraße, Peterstraße, Wolfstraße und Schützenstraße. Der zarte Duft von Frühling liegt in der noch frischen Luft. Das Finale bilden die Heerstraße und die Breite Straße. Die Straßen bilden Dächer aus rosa Blüten. Jedes Rosa leuchtet in einem anderem Ton und Intensität, je nach Kirschsorte. Wer wissen möchte,  wie es um die Kirschblüte steht, sollte auf den Kirschblog schauen. Aktuell schneit es bereits rosa Blüten.

In der Breiten Straße angekommen, solltet ihr unbedingt ein Eis im Eislabor essen. Das Eis wird selbst gemacht. Ich empfehle das Sorbet.

Biergarten am Rheinufer

Was fehlt am diesem Tag? Der Rhein natürlich.  Und wie könnte man den besser genießen als im Biergarten. Denn der Rhein is e Jeföhl! Die Schiffe auf ihre Fahrten beobachten und die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen. Ein schöner Biergarten ist bspw. der Biergarten Am Alten Zoll.

Abendessen in Tibet

In der Clemens-August-Str. 30 befindet sich der Tibet Imbiss. Ein tolles Essen für alle, die ohne Salz und aufwendige Gewürze kulinarische Weltreisen schätzen. Aber Achtung,  Tibet liegt hoch und Hauptnahrungsmittel sind Fleisch- und Milchprodukte.

Regierungsviertel

Fragt man jemanden nach dem alten Regierungsviertel, erhält man die Gegenfrage: was willst du da?

Et is e Bönnsche Jeföhl!

 

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