La Fortuna – El Arenal: Costa Rican Ballermann

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80 km nordwestliche von San José liegt La Fortuna, beschrieben als die grüne Oase, vulkanische Erde, heißen Quellen und die erfrischenden Wasserfälle Costa Ricas: Wer´s glaubt…

Der Vulkan El Arenal kann erklommen werden, oder nicht? Auf einer Höhe von knapp 200 m befindet sich Ausguck, danach ist Schluss. Der Blick gleitet von dort über Lavaströme, den See, die wolkenvergangene Spitze des Vulkans. Kein anspruchsvoller Trip und somit gut auch für untrainierte Wanderer geeignet. Prospekte beschreiben Möglichkeiten Lavafluss zu beobachten, Abenteuer jeder Art zu erleben. Der Lavafluss entpuppt sich als schwarzer Streifen, vor beinahe 50 Jahren erkaltet.

Der Weg zum Aussichtspunkt des Vulkans allerdings führt über fruchtbare Vulkanerde: mit märchenhaftem Wald, auf dessen Bäume Farne und Mose wachsen. Farbenprächtige Blumen stehen dazwischen. Orchideen blühen in allen Formen und Farben. Mit ein bisschen Glück zeigt einem der Guide allerlei Überlebenstricks, gibt einem Zuckerrohr und das Gegenstück: nach Rhabarber schmeckendes „Sauerrohr“, man trinkt Wasser aus Blütenkelchen.

Wasser aus heißen Quellen fließen sprudelnd ins Tal, zwischen Steinen, bilden kleine Wasserfälle, vorbei an hunderten Menschen. Der Eintritt in in die heißen Quellen de 5-Sterne Spa-Hotels Tabacón oder Baldi, ein Freizeitbad mit 25 Pools, Saunen, Jacuzzis und drei Wasserrutschen kostet. Oder man taucht direkt ein – direkt neben der Schnellstraße. Das ist wohl die einzige Aktivität in La Fortuna, die kostenlos ist. Der Mensch gewöhnt sich bekanntlich an vieles und ist ein zähes Geschöpf. Wenn man den Körper und vor allem den Geist in Richtung Wald dreht, nimmt man die Brücke und Geräusche bald kaum mehr wahr und Motorengeheul klingt dem Rauschen eines wilden Windes ziemlich ähnlich. Wer noch nicht zu ausgedörrt ist vom warmen Wasser, fährt am besten gleich zur Kältebehandlung zum Wasserfall von La Fortuna. Aus zirka 60m Höhe stürzt er hinab in einen kleinen See. Im Eintritt ist baden inklusive.

La Fortuna/El Arenal ist vor allem eines: teuer. Essen bekommt man wohl im ganzen Land besser und günstiger. Es reihen sich mittelmäßige und teure Bars perlenkettenartig aneinander. Dazwischen Tourenanbieter auf Touristenfang. Alles sieht ein bisschen nach Ballermann aus. Selbst einfache Hostels sind hier alles andere als günstig. Nichtsdestotrotz, Arenal Backpackers als günstige Variante erfüllt nicht nur seinen Zweck, sondern verfügt über eine tolle Außenanlage mit Pools und Sitzmöglichkeiten, Bar und Restaurant. Wer es ganz einfach will, mietet sich dort ein Zelt. Ein Schlafsack ist dafür aber empfehlenswert. Nachts wird es in La Fortuna frisch.

Es lässt sich festhalten: Ballermann kann man auch günstiger haben. Natur lässt sich in Costa Rica besser erleben.


80 km North-West of San José is EL Arenal, described as a green oasis, volcanic earth, hot springs and bracing waterfalls: Whatever…

The volcano El Arenal can be climbed, right? At a height of around 200 m is a viewpoint, the highest point to be climbed. From there, scanning the black-green landscape with rests of lava flows, the artificial lake of La Fortuna, the cloudy top of the volcano. It is nothing challenging to get there and therefore manageable for untrained travelers. Prospects describe the possibility to observe lava flowing and adventures of any kind. At least the lava flow is meant to be a black strip that cooled down almost 50 years ago.

The trail up to the viewpoint instead leads over fertile volcanic earth: magical forests, ferns and moss grow on the trees. Colorful flowers in between. Orchids bloom in any shapes and colors. With a bit of look the guide has some survival hints and shows to try and taste wild sugar cane and its opposite „sour cane“ that tastes like rhubarb, drinking water from a calyx.

Water flows from hot springs down the valley, between rocks, around waterfalls, passing hundreds of people. The entry to the hot springs of the 5-stars spa hotel Tabacón or Baldi, a water park of 25 pools, saunas, Jacuzzi and three water slides es costly. You can also dip into the wate directly – directly next to a frequented street. I guess this is the only activity in La Fortuna that is for free. As is known, man gets used to many things and is a tough little creature. If you turn off your mind and your physics towards the forest, you hardly notice the noise and motor noise starts to sound like a wild breeze. Those who are not dried up yet might just go straight to the refreshing waterfall of La Fortuna. From around 60 m height the water falls down into a small lake. Entry prices include swimming.

La Fortuna/El Arenal is mainly: expensive. Food at a higher quality and for a better price is available everywhere else but in La Fortuna. Average and expensive bars are aligned like pearls on a string. In between, servants catching for tourists. Everything looks like the Costa Rican version of Ballermann. Even simple hostels everything but a cheap alternative. Anyways, Arenal Backpackers among those is the better alternative with a nice outdoor area, pool and bar. In case you want it the simplest way just rent a tent, but do not forget the sleeping back. At night it is becoming rather fresh.

To sum it up: There are better places for adventures that are not overpriced. And nature is more enjoyable anywhere else in Costa Rica.

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